Die Wärmewende ist ein zentraler Hebel für den Klimaschutz im Land. Dazu müssen wir unsere fossilen Heizsysteme auf erneuerbare Wärmequellen wie Geothermie, Solarthermie und Abwärme umstellen und kommunale Akteur:innen bei der Umsetzung von Wärmelösungen unterstützen. Auch die Unternehmen müssen als Akteure der Wärmewende eingebunden werden.
Um die Emissionen im Bausektor und beim Wohnen zu senken, fordern wir eine Abkehr vom Neubau. Stattdessen sollte die Sanierungsrate erhöht und das Bauen im Bestand gefördert werden. Das spart nicht nur Emissionen, sondern auch Ressourcen. Außerdem sollte auf nachhaltige Baustoffe – wie Holz, Stroh oder Lehm – gesetzt sowie Kreislaufwirtschaft im Bausektor gefördert werden.
Die Wärmewende ist kein willkürlicher Zwang, sondern ein Generationenauftrag: Wir sind völkerrechtlich, europäisch und national verpflichtet, aus den fossilen Energien auszusteigen, damit kommende Generationen ebenso frei leben können.
Sie ist auch kein rein technisches Projekt, sondern umfasst ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen.
Im vom Klimabündnis Brandenburg in Auftrag gegebenen "Gutachten zur Notwendigkeit und zu den Herausforderungen der Wärmewende im Land Brandenburg" wir der Handlungsbedarf, die Auswirkungen, technische Optionen und soziale Herausforderungen beleuchtet und anhand dieser Empfehlungen für Politik und Verwaltung gegeben.
Zentrale Aussagen aus dem Gutachten:
06. Juli 2026
18:00 - 19:30 Uhr, online (via Zoom)
Brandenburg soll schneller bauen – das ist das erklärte Ziel des sogenannten „Bauturbos" der Bundesregierung und der aktuell im Landtag diskutierten Novelle der Bauordnung. Doch welche Folgen können die (geplanten) Änderungen für den Natur- und Artenschutz haben? Und wird dadurch auch der Klimaschutz beschleunigt, oder doch weiter behindert?
Mit dieser Veranstaltung wollen wir Engagierten im Bereich Natur- und Klimaschutz einen Überblick geben, um die aktuellen baupolitischen Entwicklungen besser zu verstehen. Anschließend wollen wir in der gemeinsamen Diskussion auch darüber ins Gespräch kommen, was das für die Kommunen und das Engagement für Natur- und Klimaschutz bedeutet. Dafür erhalten wir Einblicke in die kommunale Praxis und das Engagement vor Ort.
Programm
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Zusammen mit Klima und Alltag Neuruppin e.V., der Fontanestadt Neuruppin und dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU)